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Silvia Molnárová, Bratislava

Im April 2006 lud uns unsere Partnerschule des bfi zu einem 3-tägigen Vorbereitungstreffen in Wien ein. Meine Mitschülerin Martina und ich lernten andere zukünftige PraktikantInnen kennen und wurden für das Praktikum vorbereitet. Es wurde für uns das Workshop "Fit for Business" organisiert. Wir waren von der ganzen Organisation und der freundlichen Atmosphäre begeistert.

Am 1. Juli reisten wir in Wien per Zug an. Am Südbahnhof holte uns Frau Professor Glatz ab und führte uns in das Studentenheim, wo sie auch alle finanziellen Angelegenheiten erledigte. Am ersten Arbeitstag, dem 3. Juli, holte uns Herr Prof. Pleyl vom Studentenheim ab und begleitete uns zu den Arbeitsplätzen. Ich arbeitete in der Zentrale der BA-CA am Julius Tandler-Platz 3, im Administration Service. Hier wurde mir die Abteilungsleiterin Frau Elisabeth Ganser vorgestellt sowie Petra Drahosch, die mich im Team 6161 betreute, mir die Aufgaben und den Organisationsablauf beibrachte, sowie alle anderen Mitarbeiter vorstellte. Ich verstand mich mit allen Mitarbeitern sehr gut. Mit manchen auch außer dem Arbeitsbereich.   Was die Ausstattung angeht, bekam ich meine eigene Interimskarte, einen   eigenen Computerzugangscode, sowie einen Arbeitsplatz. Zu meinen Aufgaben gehörte die Bearbeitung interner Kundendaten (computergestützt bzw. manuell, archivarische bzw. aktuelle Daten), das Sortieren der angekommenen Post sowie gewöhnliche Kanzleiarbeiten wie Kopieren, . . . .

Es wurde auch an meine sprachliche Entwicklung gedacht. Petra hat mich öfter zu einem der Mitarbeiter zugeteilt, mit dem ich über seine Tätigkeit plauderte. So erhielt ich nicht nur neue Fachkenntnisse, sondern lernte dabei unterschiedliche Aussprachen und Akzente kennen und konnte somit meine Sprachkenntnisse verbessern. Die BA-CA deckte das Mittagsessen in der Firmenmensa, was mir die Aufenthaltskosten verringerte.

In Wien betreute uns während des Praktikums Frau Professor Glatz. Sie traf sich mit uns am Abend des ersten Arbeitstages, wobei wir das Praktikum besprachen. Auch die Professoren und Schüler des bfi interessierten sich für unser Wohl. Sie bereiteten uns Materialien vor, die uns während des Aufenthalts sehr behilflich waren und haben auch mehrere Treffen organisiert.

Wir arbeiteten 41 Stunden in der Woche und hatten unterschiedliche Arbeitszeiten. Deshalb blieb uns nur wenig Zeit, um etwas zusammen zu unternehmen. Umso mehr genossen wir diese Zeit und besuchten verschiedene Sehenswürdigkeiten wie Schönbrunn, die Hofburg, den Volksgarten. . . Am Rathausplatz fand jeden Abend ein Musikfestival, verbunden mit dem Verkauf von Gerichten aus aller Welt statt. Das Ganze hatte eine wunderschöne Atmosphäre, deshalb gingen wir ziemlich oft dorthin. Was die Einkäufe angeht, war das für uns ein bisschen problematisch, weil die Lebensmittelgeschäfte zu früh schließen. Und auch andere Geschäfte haben kürzere Öffnungszeiten, als wir gewohnt sind. Sonst war alles toll und auch das Wetter hat uns verwöhnt.

Zum Schluss meines Praktikums verabschiedeten sich die Kolleginnen sehr nett von mir.   

Es war ein nützliches Praktikum, wobei ich mich nicht nur fachlich und sprachlich verbessert habe, sondern auch viele nette Leute kennen gelernt habe.