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Unsere Führung durch die Lugner City

Am ersten März besuchten uns unsere Partner aus Bratislava. Nach Präsentationen und einem kleinen Buffet an unserer Schule besuchten wir die Lugner-City. Unser Klassenvorstand, Frau Prof. Arnberger, hatte einen Termin mit Herrn Ing. Richard Siegfried Lugner ausgemacht. Nach der Begrüßung durch Herrn Lugner führte er uns durch die Lugner City - unterwegs hingen Bilder, wie früher die Lugner City aussah.

Herr Ing. Lugner erzählte in Kurzfassung, wie er die Lugner City aufgebaut hatte. Insgesamt wurden für die bestehende Lugner City und das Kinozentrum 20 Grundbesitze sowie ein Teil der Geyschlägergasse gekauft. Die Eröffnung der Lugner City mit Ost- und Westteil erfolgte am 27. September 1990. Die 2. Garagenzufahrt vom Neubaugürtel, unterhalb des Gürtelhäuserblocks, wurde am 13. Mai 1994 in Betrieb genommen. Am 14. Oktober 1997 wurde der Bauteil 2 und am 19. Oktober 2000 die Baustufe 3mit dem Mausi Markt eröffnet. Am 1. September 2005 - zum 15-jährigen Jubiläum der Lugner City - wurde Bauteil 4, das Kino-Zentrum, eröffnet.

Nach der kurzen Geschichtsstunde von der Lugner City ging es zu einer Lugner City Karte, die sich im Erdgeschoß befindet. Dort erklärte Herr Lugner, wie ein Einkaufszentrum funktioniert. Wesentlich für die Anziehung der Kunden sind so genannte Magnete oder auch Ankermieter, die alleine schon zahlreiche Kunden anziehen, so dass das Center gut besucht wird. Diese Magnete werden gezielt meist an den gegenüberliegenden Enden oder im Zentrum der Shopping Centers platziert, um so die Kundschaft in das Shopping Center "hineinzusaugen". Grundsätzlich sind diese Magnete großflächige Lebensmittelgeschäfte, Modegeschäfte und Fachmärkte für Unterhaltungselektronik. Dazwischen gruppieren sich kleinere Geschäfte, die anteilig deutlich höhere Mieten auf den Quadratmeter zahlen als die Ankermieter selbst. Wichtig ist auch die Lage der Geschäfte und gastronomischen Einrichtungen zueinander im Center, die vom Centermanagement gezielt gesteuert wird.

Die einzelnen Geschäfte sind eingemietet, wobei die Miete oft aus einer Umsatzbeteiligung in Verbindung mit einer Mindestmiete besteht. Die Geschäfte können eine gemeinsame Infrastruktur benutzen. Auch die Werbungf wird oft gemeinsam, z.B. in Form einerWerbegemeinschaft durchgeführt. Dafür müssen sich die Geschäfte an die Regeln der Betreiber, z.B. bezüglich der Öffnungszeiten oder gemeinsamer Rabattaktionen, halten.

Ein großer Vorteil aus Sicht der Kunden sind meist die einfache Erreichbarkeit und die großen Parkflächen. Es wird von Seiten der Betreiber deswegen auch besonders darauf geachtet, dass das Center über übersichtliche und einfach zu benutzende Tiefgaragen verfügt.

Nach der Erklärung über die Lugner City zeigte uns Herr Ing. Lugner die VIP Lounge vom Lugner Kino. In der VIP Lounge erzählte Herr Lugner was das besondere vom Lugner Kino ist. Man kann sich kleine Kinosäle für private Parties oder Filmvorstellungen mieten. Filme die nicht aktuell sind, kann man sich auch noch anschauen, aber zu einem höheren Preis. Das war unsere Führung durch die Lugner City.

Danijel Bulutic, 2bK