Lucie Kcsicová,
Brno
Während der Reise nach Wien waren wir, meine Mitschülerin
Katharina und ich, ein bisschen nervös. Neue Umgebung, neue
Leute und neue Arbeit haben auf uns erwartet. . .
Der erste, der auf uns gerwartet hat, war aber Herr Mörtenhuber.
Er hat uns begrüßt und mit den großen und SEHR
schweren Koffern geholfen (danke schön noch einmal :o). Die
Feststellung, dass wir in Wien nicht allein sein werden, sondern
mit zwei Studenten aus Ungarn, erfreute uns sehr. Peter (hat nur
Englisch gesprochen) und Kata waren sehr freundlich.
Die erste Woche war nicht einfach. Nur die Reise
zu meiner Arbeit und zurück zum Studentenheim zu bestehen
war ein Problem für
mich. Ich lerne schon lange Deutsch, aber wenn man verstehen und
gleich antworten können muss, ist es etwas ganz anderes als
in den Deutschstunden. Manchmal habe ich gesagt: ?Warum sprechen
nicht alle Tschechisch?" Bei Mobilkom Austria, wo ich gearbeitet
habe, waren zum Glück alle sehr hilfsbereit. Es reichte nur
"können
Sie es bitte noch einmal erklären", zu sagen. Katka hat in
der BAWAG - PSK Bank gearbeitet und hat ähnliche Erfahrungen
gemacht.
Als wir am Montag aus der Arbeit kamen, hat Peter
gleich gesagt: "Girls, a party will be in the evening. . ." Am
Dienstag: "Girls, a party. . .". Deshalb haben wir außer
prächtigen
Wiener Sehenswürdigkeiten
auch ein paar Diskos und Bars kennen gelernt. Das Monat ist sehr
schnell verlaufen und wir haben nur gesagt: "Schon Schluss" Noch
nicht. . ."
Und was hat mir der Aufenthalt in Wien gegeben? Ich konnte neue
Leute, Leben und Kultur in Wien kennen gelernt. Jetzt bin ich mehr
selbstständig und kann auch ein bisschen besser Deutsch sprechen. |